Neun Minuten dauert es im Durchschnitt, bis ein Rettungswagen vor Ort ist. Neun Minuten, die im Zweifel über Leben und Tod entscheiden können, denn bei einem Herzstillstand sinkt mit jeder Minute die Überlebenswahrscheinlichkeit eines Menschen um 10% und bereits nach 5 Minuten treten irreversible Hirnschäden ein.
Wenn allerdings in der Zeitspanne, bis zum Eintreffen der Rettungskräfte eine Reanimation durch Ersthelfer durchgeführt wird, sorgt diese dafür, dass der Sauerstoff weiterhin im Körper zirkuliert. Viele Menschen haben jedoch Angst davor, etwas falsch zu machen. Deshalb ist es wichtig, dass auch Laien – in der Schule Lehrerinnen und Lehrer, aber auch SchülerInnen darin sicherer werden, Menschen im Falle eines Herz-Kreislauf-Stillstandes zu reanimieren.
Frau Wrobel, die kürzlich eine spezielle Fortbildung dazu absolvierte, schulte unsere LehrerInnen deshalb heute in der sogenannten „Laienreanimation“. Unterstützt wurde sie tatkräftig von Frau Ransmann vom DRK des Ortsvereins Ochtrup, die aktuell auch die Schulsanitäts-AG mitbetreut. Für unsere Schülerinnen und Schüler ab Jahrgang 7 steht dann ab dem kommenden Schuljahr „Schüler retten Leben“ mindestens einmal pro Schuljahr auf dem Stundenplan.
Text/Foto: B. Alfert; Grafik: www.schuelerrrettenleben.de