Unter dem Motto „10 Jahre Siesta, endlich Fiesta“ feierten die Absolventinnen und Absolventen der Städtischen Realschule Ochtrup ihren erfolgreichen Abschluss von der Realschule. Jede Klasse führte dabei ihre eigene sehr persönliche Feierstunde durch.
Die Schulleitung sowie die Klassenlehrkräfte blickten in ihren persönlichen Reden auf die vergangenen sechs gemeinsamen Jahre zurück und gaben den Absolventinnen und Absolventen gute Wünsche für ihren weiteren Lebensweg mit auf den Weg.
Frau Kuhlbusch nahm dabei Bezug auf eine Filmszene, in der der ermittelnde autistische Kommissar etwas sehr Kluges gesagt habe: Jeder Moment sei einzigartig und könne nicht wiederholt werden. Deshalb gehöre der Irrtum selbstverständlich dazu. Wenn man das akzeptieren könne, sei man frei. Das wünschte sie auch den AbschlusschülerInnen.
Als Vertreterin der Stadt gratulierte ebenfalls Bürgermeisterin Frau Lenderich, die das Abschlusszeugnis als „Schlüssel für viele neue Möglichkeiten“ bezeichnete und darauf hinwies, dass Schule mehr sei als Noten, sondern vielmehr ein Ort des Respekts.
Die Klassenleitungen blickten in ihren Reden auf die gemeinsamen sechs Jahre zurück. Dabei verglich Frau Böcker-Krümpel beispielsweise die Schulzeit mit einem Marathonlauf, bei dem man, wie sie ja aus eigener Erfahrung weiß, Strategien entwickelt, um Rückschläge zu bewältigen und Distanzen zu überwinden.
Auch Herr Hoff ließ die gemeinsamen 6 Jahre mit der 10d Revue passieren, erinnerte an viele gemeinsame Erlebnisse, gemeisterte Herausforderungen und schöne Momente.
Frau Viefhues verriet, dass sich ihre Klasse 10f von der „schlimmsten Klasse der Schule“ zu einer Gemeinschaft entwickelt habe, die einen unübertroffenen Teamgeist besessen habe, in der Empathie und Selbstkritik eine vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit ermöglicht hätten – was viel wertvoller sei als jede gute Note auf dem Zeugnis!
Der Klassenlehrer der 10a Herr Reckenfelderbäumer griff unter dem Motto „Bring deinen Ball ins Rollen“ das Bild eines Hundes auf, der beharrlich seinen Ball ins Rollen bringt. Ergänzt wurde die Rede durch das Gedicht „Der Panther“ von Rainer Maria Rilke sowie das Lied „Der ewige Kreis“ aus König der Löwen. Die Botschaft an die Schülerinnen und Schüler lautete, ihren eigenen Lebensweg mutig und selbstbestimmt zu gestalten.
Frau Homann blickte in ihrer Abschiedsrede blickte mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf die gemeinsame Zeit mit „ihrer 10b zurück. Sie verdeutlichte, dass am Ende nicht Noten, Klassenarbeiten oder Zeugniskonferenzen in Erinnerung bleiben. Es sind vielmehr die vielen kleinen Geschichten, die den Schulalltag geprägt haben: die Klassenfahrt nach Amsterdam, gemeinsame Gespräche, spontane Cola-Lieferungen, Tratsch in den Pausen, schlaflose Nächte auf den Orientierungstagen und unzählige Momente voller Lachen. Vor allem aber bleiben die Menschen in Erinnerung, die diese Jahre geprägt haben.